Zurück
Die Stabkirche Uvdal in der Abendsonne auf einem grünen Hang, mit einer Steinmauer im Vordergrund, Birken und Fichten ringsum und bewaldeten Höhen über dem Tal dahinter

Numedal und seine Stabkirchen

Die Fv 40 von Kongsberg durchs Numedal nach Geilo, vorbei an vier Stabkirchen

Foto: Thomas Nicolas / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Region
Buskerud
Strecke
190 km
Dauer
2–3 Tage
Schwierigkeitsgrad
Leicht
Saison
Juni–August
Strecke
Kongsberg – die Silbergruben in Saggrenda – Flesberg – Rollag und Veggli – Nore – Rødberg und Uvdal – Dagalifjellet – Dagali – Geilo (Fv 40, mit einem Abstecher auf der E134 nach Saggrenda und kurzen Abstechern zu den Kirchen)
Länge
ca. 190 km. Die Fv 40 selbst ist von Kongsberg bis Geilo rund 160 km lang. Die Fahrt nach Saggrenda und zurück ist rund 19 km lang, der Rest sind kurze Abstecher zu den Kirchen.
Fahrzeit
Rund 3,5 Stunden ohne Pausen
Empfohlene Anzahl Tage
2–3
Beste Reisezeit
Juni–August. Von Ende Juni bis Anfang August haben die Stabkirchen in Rollag, Nore und Uvdal alle geöffnet, und die Grubenbahn in den Silbergruben fährt den ganzen Sommer täglich. Wir haben keinen Hinweis gefunden, dass die Fv 40 im Winter gesperrt ist, aber über das Dagalifjellet kann es Kolonnenfahrten geben, prüfen Sie im Winter also die Straßenmeldungen.
Schwierigkeitsgrad
Leicht. Die Fv 40 ist auf der ganzen Strecke breit genug für große Wohnmobile, ohne Fähren und ohne Mautstationen, aber auf zwei schmalen Brücken müssen Sie den Gegenverkehr abwarten. Ins Fjell geht es zwischen Uvdal und Geilo: über das Dagalifjellet, bis auf knapp 1.100 Meter über dem Meer, und nach Dagali über zwei niedrigere Höhenrücken.
Zuletzt geprüft
Oktober 2026

Warum diese Route?

Viele fahren die Fv 40 nur, um von Kongsberg nach Geilo zu kommen. Die Straße ist gut, und das Tal sieht schon vom Autofenster aus hübsch aus. Aber erst die Stopps machen die Fahrt aus. In der Silberstadt gehen Sie zuerst in die große Kirche und dann in den Berg hinein, in die Gruben, die über 300 Jahre lang Silber lieferten. Danach folgen Sie dem Fluss Numedalslågen nach Norden, vorbei an vier Stabkirchen. Zwei davon haben Holz aus den 1160er-Jahren: In Nore und Uvdal wurde es in den Wintern 1166–1168 geschlagen. Fortidsminneforeningen, der Denkmalverein, dem beide gehören, nennt das Numedal «Middelalderdalen», das Mittelaltertal.

Hinter Uvdal steigt die Straße auf das kahle Fjell, bevor sie Sie nach Geilo hinunterlässt. Dort beginnt Über Hardangervidda. Nehmen Sie sich zwei Tage, wenn Sie alles sehen wollen, drei, wenn Sie im Fjell wandern oder einen Abend am Norefjorden verbringen möchten.


Stopps entlang der Route

1. Kongsberg — die Kirche der Silberstadt

1623 wurde hier Silber gefunden, und im Jahr darauf gründete Christian IV. die Stadt. Das Silberwerk hielt sich bis 1958. Mitten in der Stadt steht Kongsberg kirke, von 1740 an aus rotem Backstein gebaut und 1761 geweiht. Von außen wirkt sie nüchtern. Innen erwarten Sie 2.400 Sitzplätze und Rokoko in einem Ausmaß, an das keine andere norwegische Kirche heranreicht. Die Sitzordnung zeigt, wer in der Silberstadt wer war: Die Bergleute bekamen die oberste Empore und die Bürger die untere, während die Leitung des Silberwerks unter der Königsloge saß, die zur Kanzel blickt.

Nicht verpassen: Die Altarwand. Altar, Kanzel und eine große Barockorgel aus den 1760er-Jahren stehen hier in einer Wand, und zum ersten Mal in Norwegen bekam die Kanzel den Platz, an dem sonst das Altarbild steht.

Wohnmobil-Tipp: In den Sommerferien ist die Kirche in der Regel dienstags bis donnerstags von 11 Uhr bis 15 Uhr geöffnet, und ohne Führung ist der Besuch kostenlos. Führungen bucht man gesondert, siehe kirken.no/kongsbergkirke. Norsk Bergverksmuseum in der Smeltehytta ist bis Juni 2027 geschlossen, weil das Museum eine neue Hauptausstellung baut, die Gruben in Saggrenda sind aber wie gewohnt geöffnet. Eigene Wohnmobilplätze oder besondere Regeln für Wohnmobile im Zentrum haben wir nicht gefunden, folgen Sie also den Schildern.

2. Die Silbergruben — mit der Grubenbahn in den Berg

Acht Kilometer außerhalb des Zentrums, in Saggrenda, hat Norsk Bergverksmuseum sein Besucherbergwerk. Die Grubenbahn bringt Sie 2,3 Kilometer in den Berg hinein, zur Kongens gruve, der Königsgrube, 342 Meter unter der Erde. Die ganze Tour dauert rund anderthalb Stunden, und unten herrschen rund 6 Grad. Nehmen Sie warme Kleidung mit, auch im Juli. Das Museum rät Menschen mit Klaustrophobie oder schlechter Gesundheit von der Tour ab, und für Rollstuhlfahrer oder Sehbehinderte ist sie nicht geeignet. In der Grube steigen Sie Treppen, die fünf Stockwerken entsprechen, und muss die Grube geräumt werden, müssen alle durch den Stollen hinausgehen können, den 2,3 Kilometer langen Tunnel, in dem der Zug fährt.

Nicht verpassen: Die Fahrt mit dem Zug ins Dunkle. Wer mehr möchte: Das Museum bietet auch eine Stollenwanderung und eine Grubensafari an, die gesondert gebucht werden.

Wohnmobil-Tipp: Die Grubenbahn fährt in der Regel mehrmals täglich von Mitte Mai bis Ende August, im September an den Wochenenden und in den Herbstferien täglich. Buchen Sie Tickets auf norskbergverksmuseum.no, wo auch die Abfahrten stehen. Von Kongsberg fahren Sie auf der E134 nach Westen bis Saggrenda. Die Mautstationen auf der E134 stehen östlich der Stadt bei Damåsen und an der Grenze zu Notodden, die Fahrt zu den Gruben und zurück ist also mautfrei.

3. Stabkirche Flesberg — Löwen im Portal

Die Fv 40 folgt dem Lågen nach Norden durch Lampeland, den Hauptort von Flesberg. Ein Stück weiter oben liegt die Stabkirche Flesberg, ein kurzes Stück abseits der Hauptstraße. Sie wurde irgendwann zwischen 1150 und 1250 gebaut und 1359 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. 1735 erhielt sie Querarme in Blockbauweise und wurde zur Kreuzkirche. Achten Sie auf den Dachreiter: Er sitzt auf dem First über dem Schiff, ein Stück westlich der Stelle, an der sich die Arme treffen. Die Kirche wird bis heute als Gemeindekirche genutzt.

Nicht verpassen: Das Westportal, mit Ranken und Drachen im Holz und Löwen auf den Kapitellen, jeder mit einem Menschenkopf im Maul.

Wohnmobil-Tipp: Feste Besuchszeiten haben wir beim Flesberg kirkelige fellesråd, dem Kirchenrat, nicht gefunden. Ist die Tür verschlossen, können Sie trotzdem das Portal ansehen und über den Friedhof gehen. Anderthalb Kilometer nach dem Abzweig zur Kirche überquert die Fv 40 die Aslefet-Brücke, beschildert mit «Verengte Fahrbahn» und 4,2 Metern lichter Breite. Ein Wohnmobil kommt gut hinüber, aber zwei große Fahrzeuge können dort nicht aneinander vorbei, warten Sie also den Gegenverkehr ab.

4. Rollag und Veggli — Führung durch die Stabkirche

Die Stabkirche Rollag liegt auf der anderen Seite des Lågen, gegenüber der Fv 40, an der Fv 2792. Nach vielen Umbauten muss man die Stabkirche suchen: Die Schwellen und Eckpfosten stehen noch, aber das mittelalterliche Dach ist verschwunden. Holzproben deuten darauf hin, dass das Holz der östlichen Eckpfosten in den 1460er-Jahren geschlagen wurde. Die Querarme kamen in den 1690er-Jahren hinzu, die Sakristei 1739. Die Bögen, Blumen und Früchte im Chor sehen alt aus, sind aber größtenteils nachgebildet: Die ursprüngliche Ausmalung von 1683 wurde übermalt, und das meiste, was Sie sehen, ist Rekonstruktion. Im Altarbild aus den 1670er-Jahren sitzt ein Relief der Muttergottes mit dem Kind. Es ist älter als der Rest, aus dem Spätmittelalter, und stammt vermutlich aus Norddeutschland.

Zehn Minuten weiter liegt Veggli, wo die Fv 40 die Mykstu-Brücke überquert, beschildert mit 4,6 Metern lichter Breite: Auch hier warten Sie den Gegenverkehr ab. Der Ort hat ein Gasthaus und eine Tankstelle. Von hier führt eine Sommerstraße nach Westen über das Vegglifjell Richtung Tinn. Über das Fjell ist sie als Forststraße eingetragen, und Belag, Schranken oder Beschränkungen dort konnten wir nicht prüfen, deshalb empfehlen wir sie mit dem Wohnmobil nicht. Wer nach Rjukan will, fährt besser auf der E134 von Kongsberg nach Notodden.

Nicht verpassen: Die Führung. Die Kirche bietet in der Regel von Mitte Juni bis Mitte August täglich von 11 Uhr bis 17 Uhr Führungen an. Im Rest des Jahres können Sie eine Führung mit dem Kirchenbüro vereinbaren.

Wohnmobil-Tipp: Wenn Sie von Flesberg kommen, biegen Sie nicht bei Stærnes ab, wo die Fv 2792 (Rollagsvegen) südlich von Rollag von der Fv 40 abzweigt. Rund 800 Meter vor der Kirche führt diese Straße unter der alten Eisenbahnbrücke bei Tråen hindurch, beschildert mit einer Höhenbegrenzung von 3,8 Metern und einer Breitenbegrenzung von 3,1 Metern, und das Navi wählt womöglich genau diesen Weg. Bleiben Sie stattdessen auf der Fv 40 bis Bruhaug, überqueren Sie dort den Lågen und fahren Sie rund drei Kilometer nach Süden zur Kirche, ohne Höhenbeschränkung. Gleich nach dem Abzweig stehen Schilder mit denselben Grenzen und «3,7 km»: Sie gelten für die Brücke bei Tråen hinter der Kirche, nicht für den Weg dorthin. An der Kirche ist die Straße mit «Verengte Fahrbahn» beschildert. Fahren Sie denselben Weg zurück. Die Fv 2792 ist für Fahrzeuge bis 19,5 Meter Länge freigegeben, aber schmal: rund 5–6 Meter von Bruhaug bis zur Kirche, Begegnungen werden eng. Holman Camping liegt an der Fv 40 auf der Westseite des Lågen, knapp zwei Kilometer südlich von Bruhaug, mit Stellplätzen für Wohnwagen, und hat in der Regel von Mitte Mai bis Ende September geöffnet.

5. Stabkirche Nore — der Mittelmast von 1167

Von der Brücke über den Norefjorden bei Nore ist es knapp ein Kilometer nach Süden zur Stabkirche Nore, unten am Ende des Sees. Der Mittelmast und einer der Eckpfosten wurden im Winter 1166–1167 geschlagen. Es ist eine Mittelmastkirche: Ein einziger hoher Pfosten steht mitten im Raum und reicht bis hinauf zum First. Nur zwei mittelalterliche Stabkirchen haben einen solchen Mast bewahrt, und die andere steht in Uvdal. Nore war vermutlich von Anfang an kreuzförmig, mit fast gleich langen Armen. Der meiste Schmuck stammt aus den 1650er- und 1730er-Jahren: gemalte Bögen, Bibelsprüche und Bilderrätsel an den Wänden.

Nicht verpassen: Das Altarbild mit dem Abendmahl, vermutlich 1704 gemalt, nach dem Vorbild des Altarbilds in der Lyngdal kirke im Numedal.

Wohnmobil-Tipp: Die Kirche hat in der Regel von Ende Juni bis Anfang August täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Biegen Sie bei Nore von der Fv 40 auf die Fv 2798 ab (die nördliche Abzweigung). Das andere Ende der Fv 2798 trifft weiter südlich über die Kravikfjord-Brücke auf die Fv 40, eine Hängebrücke von 1963, 5,4 Meter breit und für 25 Tonnen und Fahrzeuge bis 15 Meter Länge zugelassen. Für ein Wohnmobil ist sie kein Hindernis, aber der Weg dort herum ist viel länger. Zwischen Nore und Rødberg fahren Sie durch den Rustand-Tunnel, 53 Meter lang und mit 4,3 Metern beschildert. Das ist die niedrigste beschilderte Höhe auf der Route, wie wir sie beschreiben (siehe Stopp 4 zur Brücke bei Tråen). Bei Nore liegt Norefjord Camping zwischen der Fv 40 und dem See. Laut Website ist der Platz ganzjährig geöffnet, die Seite wird aber gerade umgebaut, rufen Sie also vor einem Winterbesuch an. Fjordgløtt Camping liegt am Norefjorden, sechs Kilometer südlich von Rødberg. Der Platz ist in Selbstbedienung, nimmt keine Reservierungen an, und Sie bezahlen bei der Ankunft mit Karte oder Vipps. Die Website nennt keine Saison.

6. Rødberg und Uvdal — die Stabkirche über dem Talboden

Rødberg ist der Hauptort der Gemeinde Nore og Uvdal und war Endstation der Numedalsbahn. Von hier biegt die Fv 40 nach Westen ins Uvdal ab. Nach sieben Kilometern sehen Sie rechts am Hang die Stabkirche Uvdal, an der alten Dorfstraße oberhalb des Talbodens. Holz der Kirche wurde im Winter 1167–1168 geschlagen, ein Jahr nach Nore, und auch hier ist der Mittelmast erhalten. Die Kirche wurde mehrmals erweitert und erhielt 1723 Querarme, ein Waffenhaus und einen Dachreiter. Nachdem die Gemeinde 1893 eine neue Kirche bekam, übernahm Fortidsminneforeningen die alte, und ihr gehört sie seit etwa 1900. Wände und Decke sind mit Malereien seit der Mitte des 17. Jahrhunderts bedeckt.

Nicht verpassen: Nore og Uvdal bygdetun, das Freilichtmuseum direkt neben der Kirche. Die Eintrittskarte gilt für beides, und die Kirche hat in der Regel von Anfang Juni bis Ende August täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Wohnmobil-Tipp: Biegen Sie von der Fv 40 auf die Fv 2810 Richtung Kirkebygda ab. Die Straße ist für Fahrzeuge bis 19,5 Meter Länge freigegeben, aber nur rund 5,5–6 Meter breit. Camp Uvdal liegt weiter talaufwärts an der Fv 40, mit Platz für Wohnmobile und 36 Stromanschlüssen, und gegen einen Aufpreis bekommen Sie einen Platz mit Blick auf den Fluss Uvdalselva. Die Website nennt keine Saison, prüfen Sie also vorher, wenn Sie außerhalb des Sommers kommen.

7. Dagalifjellet — über der Baumgrenze

Ab Uvdal verläuft die Fv 40 die ersten 15 Kilometer talaufwärts fast eben. Dann steigt sie steil an: Auf sieben bis acht Kilometern geht es von rund 620 auf 1.100 Meter über dem Meer, und der Wald lichtet sich zu Heide, Moor und blanken Seen. Das ist der höchste Punkt der Strecke. Nach dem Fjell führt die Straße hinunter nach Dagali, auf rund 830 Meter. Dann steigt sie wieder, auf rund 1.050 Meter einige Kilometer nordwestlich von Dagali, bevor sie ins Skurdalen hinabführt, einen letzten Höhenrücken bei Kikut auf rund 1.000 Metern überquert und sich nach Geilo senkt.

Nicht verpassen: Eine Pause auf dem Fjell an einem klaren Tag, mit Blick nach Norden auf Dagali und die Berge dahinter.

Wohnmobil-Tipp: Am Fuß des Anstiegs warnen die Schilder vor steilen Steigungen auf der ganzen Strecke von Uvdal bis Geilo, mit 7–10 % am Anstieg zum Dagalifjellet, und es gibt dort einen Platz zum Anlegen von Schneeketten. Fahren Sie bergab im niedrigen Gang mit Motorbremse. Hier oben wird es schnell windig, und das Wetter wechselt rascher als unten im Tal. yr.no hat eine eigene Messstation für «Fv40 Dagalifjell». In der Straßendatenbank von Statens vegvesen, der norwegischen Straßenbehörde, sind rund 8 Kilometer über das Dagalifjellet als Kolonnenstrecke eingetragen. An beiden Enden weisen Schilder darauf hin, dass die Straße bei Unwetter gesperrt wird und dass Sie bei Kolonnenfahrt auf das Räumfahrzeug warten. Auch die Straße von Dagali nach Geilo führt über 1.000 Meter. Im Winter: Prüfen Sie vor der Fahrt vegvesen.no oder rufen Sie 175 an.

8. Geilo — weiter über die Hochebene

Die Fv 40 endet in Geilo, wo sie auf die Rv 7 trifft. Hier beginnt Über Hardangervidda, die Route, die Geilo, die Campingplätze und die Weiterfahrt nach Eidfjord beschreibt.

Wohnmobil-Tipp: Tanken Sie in Geilo voll, bevor es auf die Hochebene geht. Auf der Route über die Hardangervidda gibt es zwischen Haugastøl und Eidfjord keine Tankstelle.


Praktische Infos für Wohnmobile

Straßen: Die ganze Fv 40 von Kongsberg bis Geilo ist für Fahrzeuge bis 19,5 Meter Länge und 50 Tonnen freigegeben (Straßendatenbank von Statens vegvesen). Wo die Datenbank Messungen hat, ist der Asphalt meist 6–7,5 Meter breit, an kurzen Stücken zwischen Uvdal und Dagali nur rund 5,5 Meter. Zwei ältere Brücken sind mit «Verengte Fahrbahn» und lichter Breite beschildert: die Aslefet-Brücke nördlich der Kirche von Flesberg, 4,2 Meter, und die Mykstu-Brücke in Veggli, 4,6 Meter. Ein Wohnmobil kommt gut hinüber, aber zwei große Fahrzeuge können dort nicht aneinander vorbei, warten Sie also den Gegenverkehr ab. Bei Lampeland führte die Fv 40 bis vor Kurzem über die alte Grettefoss-Brücke, mit 3,7 Metern lichter Breite. Seit Oktober 2026 rollt der Verkehr über eine neue Brücke, und die alte soll Fuß- und Radwegbrücke werden. Die ganze Strecke von Uvdal bis Geilo ist mit «Steile Steigungen» beschildert, mit 7–10 % am Anstieg zum Dagalifjellet. Auf der beschriebenen Route ist der Rustand-Tunnel zwischen Nore und Rødberg die einzige beschilderte Höhenbeschränkung, 4,3 Meter. Wer bei Stærnes Richtung Rollag kirke abbiegt, kommt unter der Eisenbahnbrücke bei Tråen hindurch, beschildert mit einer Höhenbegrenzung von 3,8 Metern und einer Breitenbegrenzung von 3,1 Metern: Fahren Sie stattdessen von Bruhaug aus hinein (siehe Stopp 4). Die Abstecher zu den Kirchen in Rollag, Nore und Uvdal führen über schmalere Fylkesstraßen, rund 5–6,5 Meter. Wir haben keinen Hinweis gefunden, dass die Fv 40 im Winter gesperrt ist, aber rund 8 km über das Dagalifjellet sind Kolonnenstrecke, und sowohl das Dagalifjellet als auch die Straße von Dagali nach Geilo führen über 1.000 Meter. Prüfen Sie im Winter vor der Fahrt vegvesen.no oder rufen Sie 175 an.

Maut: Keine Mautstationen auf der Fv 40 zwischen Kongsberg und Geilo. Wer auf der E134 von Drammen kommt, passiert die AutoPASS-Mautstation bei Damåsen östlich von Kongsberg. Betreiber ist Vegfinans, dort stehen die Preise.

Parken: Eigene Wohnmobilplätze im Zentrum von Kongsberg haben wir nicht gefunden. An den Kirchen gibt es Platz für Autos, aber ob es dort eigene Plätze für große Fahrzeuge gibt, konnten wir nicht bestätigen. Parken Sie nie in Ausweichbuchten oder Bushaltebuchten.

Übernachten: Die Regel des Freiluftgesetzes für das Zelten — mindestens 150 Meter von bewohnten Häusern, höchstens zwei Nächte am selben Ort — ist auch für Wohnmobile ein guter Anhaltspunkt. Das Wohnmobil muss auf einem erlaubten Parkplatz stehen, nicht draußen im Gelände. Kommunale Verbote, im Wohnmobil an der Fv 40 zu übernachten, haben wir nicht gefunden, aber halten Sie sich an Schilder, wo sie stehen.

Campingplätze:

  • Holman Camping — an der Fv 40 knapp 2 km südlich von Bruhaug in Rollag, Stellplätze für Wohnwagen, in der Regel Mitte Mai–September
  • Norefjord Camping — Nore, zwischen der Fv 40 und dem Norefjorden, rund 45 Plätze mit Strom, laut Website ganzjährig geöffnet (vor einem Winterbesuch anrufen)
  • Fjordgløtt Camping — am Norefjorden, 6 km südlich von Rødberg, 50 Plätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte, Strom im Preis inbegriffen, keine Reservierungen, keine Saison angegeben
  • Camp Uvdal — an der Fv 40 in Uvdal, Platz für Wohnmobile und 36 Stromanschlüsse, keine Saison angegeben
  • Geilo Hytter & Camping und Øen Turistsenter — in Geilo, siehe Über Hardangervidda

Tanken: Kongsberg hat viele Tankstellen. Laut Kartendaten (OpenStreetMap) gibt es talaufwärts Tankstellen in Lampeland, Flesberg, Veggli, Nore, Rødberg und Uvdal. Laut denselben Kartendaten sind nur die Tankstellen in Lampeland und eine der beiden in Veggli bedient, die anderen sind Automaten. Die eigenen Seiten der Tankstellen haben wir nicht geprüft. Über das Fjell zwischen Uvdal und Dagali zeigen die Kartendaten keine, tanken Sie also spätestens in Uvdal. Geilo hat mehrere Tankstellen.

Entsorgung: Eine Entsorgungsstation an der Fv 40, die ihr Betreiber selbst im Netz beschreibt, haben wir nicht gefunden. Kartendaten (OpenStreetMap) zeigen eine kostenlose Entsorgungsstation am Parkplatz bei den Silbergruben in Saggrenda, ohne Wasser, und eine in Geilo, aber bestätigen konnten wir sie nicht. Die Campingplätze im Tal sagen auf ihren Websites nichts über Entsorgung. Fragen Sie beim Einchecken, und entsorgen Sie, wo sich die Gelegenheit bietet.

Fähren: Keine.


Kombinieren mit

  • Über Hardangervidda — beginnt in Geilo, wo diese Route endet, und führt über die Hochebene nach Eidfjord.
  • Hallingdal und Hemsedalsfjellet — von Geilo sind es rund 50 km nach Osten auf der Rv 7 bis Gol, wo jene Route die Rv 7 verlässt und über das Hemsedalsfjellet nach Borlaug führt.
  • Rjukan und Gaustatoppen — beginnt in Notodden, gut 30 km westlich von Kongsberg an der E134, vorbei an der Mautstation an der Grenze zu Notodden.
  • Telemarkskanalen und Vest-Telemark — jene Route endet in Seljord. Von Kongsberg sind es dorthin rund 80 km auf der E134, vorbei an Notodden und mit Mautstation an der Grenze zu Notodden. Fahren Sie sie in umgekehrter Richtung.
  • Valdres und Valdresflye — von Geilo sind es rund 100 km nach Osten über Gol nach Fagernes, wo jene Route beginnt.

Das Wetter

Kongsberg liegt rund 150 Meter über dem Meer, Uvdal rund 500, Geilo rund 800, und das Fjell zwischen Uvdal und Dagali erreicht 1.100 Meter. Unten im Tal kann es sommerlich warm sein und oben im Fjell am selben Tag rau und windig. Schauen Sie vor der Fahrt auf yr.no für Kongsberg, Rødberg und «Fv40 Dagalifjell».


Diese Route gehört zu Bobilveis handverlesenen Wohnmobilrouten in Norwegen. Alle Routen sind qualitätsgeprüft, mit Blick auf Wohnmobiltauglichkeit, Parkmöglichkeiten und Erlebnisse vor Ort.

Bilder